• diedreißigerin

Endlich Frühling – Zeit für Carrot Cake Porridge!

Wenn ich mein Leben lang nur mehr einen Kuchen essen könnte, dann wäre es vermutlich Karottenkuchen oder viel mehr noch die hippe Version: Carrot Cake mit extra viel Frostig. Ich liebe knackige Karotten und Walnüsse, ebenso gerne mag ich Porridge zum Frühstück, wieso also nicht eine Kombination zaubern. Gerne würde ich behaupten, dass Carrot Cake Porridge meine Idee war, aber es schwirren gefühlt 1000 Rezepte durchs Internet mit den skurrilsten Zutatenmengen. Mein Rezept ist herrlich simple – ich snooze wie eine Weltmeisterin, da muss es am Morgen schnell gehen – und schmeckt wunderbar. Im Gegensatz zu Zoats, Haferflockenbrei mit Zucchini, finde ich die extra Portion Gemüse in Form von Karotten ganz großartig. Besonders um Ostern und nach der langen Winterzeit liebe ich ein wenig Farbe und zusätzliche Vitamine in meinem Frühstück.

 

Ihr wisst schon Bescheid, wie jedes meiner Frühstücksrezepte, ist auch dieses denkbar einfach und schnell zusammen gerührt. Ich verwende in diesem Fall Becher und Esslöffel als Maßeinheiten, alle Toppings werden ganz nach Geschmack auf dem Porridge verteilt. Im Prinzip ist es egal, ob ihr wirklich die originale Cup-Größe (ca. 100g Haferflocken) oder eine beliebige Tasse nehmt, das Verhältnis muss einfach stimmen. Ich habe mir vor kurzem schöne Messingbecher zugelegt, super praktisch und auch noch toll fürs Auge, Waagen beim Kochen werden ohnehin überbewertet.

Hier also das Grundrezept, wobei ich gleich hinzufügen möchte, dass die Mengen für zwei Portionen sind. Weil ich für mich und einen Partner das Frühstück zubereite, denkt ihr jetzt? Nope – weil ich pragmatisch bin und die Hälfte gleich für den nächsten Morgen in ein Glas fülle und als Frühstück mit in die Schule nehme.

Carrot Cake Porridge – die extra Portion Vitamine zum Frühstück

  • 1 Tasse Haferflocken

  • 1 kleine Banane

  • 1/2 Tasse geriebene Karotten

  • 1/2 Tasse gehackte Walnüsse

  • 1 EL Leinsamen oder Chiasamen

  • 1 Prise Zimt

  • 2 Tassen Hafermilch


Toppings

Ahornsirup, Nussmuss, Kokosjoghurt, Kokosflocken, Kürbiskerne und/oder Marmelade!


Die Tasse Haferflocken kommt in einen kleinen Topf, dazu die zerdrückte kleine Banane und die halbe Tasse geriebene Karotte. In meinem Fall war das eine mittelgroße Karotte, je knackiger und frischer, desto besser. Zum Schluss müssen dann nur noch die gehackten Walnüsse, die Leinsamen, etwas Zimt und die zwei Tassen Hafermilch dazu und alles darf bei mittlerer Temperatur ein wenig köcheln, bis eine sämige Konsistenz entsteht und am Ende der perfekte Porridge auf euch wartet.


Das Hafer-Karotten-Nuss-Gemisch teile ich dann auf zwei Schüsseln auf und zum Schluss kommen noch meine favorisierten Toppings obendrauf. Ich mag diesen Porridge besonders mit einem großen Löffel Kokosjoghurt, Nussbutter und Ahornsirup. Manchmal nehme ich aber auch etwas Sojajoghurt, Brombeermarmelade, ein paar Kürbiskerne und Kokosspäne – je mehr, desto besser.

 

Die Kombination schmeckt wunderbar frisch und trotzdem wohlig warm am Morgen, die perfekte Porridge-Variante für den Frühling. Für jene, die sich mit den „Fünf am Tag“ schwerer tun, ist das auch eine super Möglichkeit, bereits in der Früh eine extra Portion Gemüse unterzubringen. Je frischer und süßer eure Karotten sind, desto geschmacksintensiver wird der Porridge. Ich bestehe dennoch auf eine Banane, weil ich finde, dass dann die Konsistenz perfekt wird.

Ansonsten gibt es hier nicht mehr viel zu sagen, probiert den Carrot Cake Porridge aus, ich verspreche, ihr werdet ihn lieben. Noch dazu startet ihr mit einem vollwertigen und vitaminreichem Frühstück in den Tag. Wer sich am Nachmittag dann noch ein Stück Karottenkuchen genehmigt, hat quasi alles richtig gemacht – doppelt Vitamine bei doppeltem Genuss. :)

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